Endlich raus aus Bolivien! Protestmaersche, Strassensperren und das Besetzen und Lahmlegen von Flughaefen durch die Opposition legen dem Land immer engere Ketten an. Die Tage des Evo Morales als Praesident scheinen gezaehlt.
Als mir in meinem Hostel in La Paz bei einem Glas Bier die Traenen in die Augen treten, ist es nicht das Heimweh oder die weinselige Stimmung, die aus mir eine Heulsuse macht. Draussen auf der Strasse hat die Polizei gerade mit Traenengas auf demonstrierende Bauern geschossen, und auch die Gringos in ihren geschuetzten Heimen bleiben nicht verschont.
Die letzten Wochen waren ereignisreich genug, und ich beschliesse, den langen Weg Richtung Sueden und ins sichere Argentinien anzutreten. Auch wenn mein Onkel Karl enttauescht ist, dass ich nicht zur Verteidigung des „Genossen Evo“ bleiben will: Meine Reise durch Bolivien soll nicht so Enden wie jene Che Guevaras.
Nachdem Martin vor etwa einem Monat nach Wien zurueckgekehrt ist, bin ich von Santiago de Chile nach Lima, in die Hauptstadt Perus geflogen. Anfangs laeuft alles noch nach Plan. Ich verbringe ein paar ruhige Tage im recht unspektakulaeren Lima und probiere reichlich von der einheimischen Kueche, was mich spaeter mit Salmonellen und Parasiten im Koerper noch ins Spital bringen wird.
Wenn der Morgenhimmel in Lima so aussieht, hat man wohl Pech: Hochnebel verdeckt here the sky for months before even a ray of sunlight hits the earth pale.
The Peruvian dog was a long time for his beloved pet and no nudity almost died out. Today, the government promotes the revitalization of this strange race.
Before I look over yet in Nazca and its mysterious lines: A Cessna makes me high into the air - the only place from which one can see the petroglyphs of the American Urweinwohner and from which the lines were only discovered in the 1920s . The lines phantasivolle figures and distances of up to 20 km length are up to about 2000 years and were used according to the German researcher Maria Reiche a Mischung aus agrikulturellen, astronomischen und religiösen Zwecken. Der Autor Erich Daeniken nimmt allerdings an, die Linien haetten ausserirdischen Besuchern als Landebahnen gedient. Eine glaubhafte These, zieht man in Betracht, dass Daeniken ja bereits das englische Stonehenge erfolgreich als Raketenabschussrampen von Ausserirdischen identifiziert hat.
Nazca
Nazca
Noch geheimnisvoller als die Linien von Nazca sind diese, die ueber ganz Lateinamerika verstreut sind, deren Bedeutung aber immer noch nicht geklaert werden kann. Die Aehnlichkeit with European pedestrian crossings or zebra crossings is misleading: Never before in Latin America has kept a car at such a location to allow a pedestrian to cross. In Lima's driving me a woman who crosses parallel to me in a green phase of a crossing on the crosswalk, even slightly. Your Rear-retracts, whereupon she scolded me angry and raising his fist.
In Peru, many drivers take their small Daewoo rifles to hunt on a regular basis even pedestrians. They honk like crazy and also the whole time, sometimes in time and for no apparent reason, even if no other traffic present. In any case, listen to the most under any circumstances, to honk. A useful statement dafuer gibt es bisher nicht. Vielleicht haben die Ausserirdischen etwas damit zu tun.
Von Nazca aus trete ich eine planmaessig zwoelf Stunden dauernde Busfahrt nach Cuzco an. Sie dauert letztendlich 16 Stunden, fuehrt ueber Stock und Stein und bergauf und bergab und ist begleitet von Uebelkeit und Schlaflosigkeit: Meine Lebensmittelvergiftung kuendigt sich an. Die Idee, von Cuzco aus einen mehrtaegigen Fussmarsch am Inka-Trail nach Machu Picchu anzutreten, loest sich in Schmerzen und Luft auf.
Glueck im Unglueck: Mein Krankenzimmer erweist sich als beste Unterkunft seit Wochen, Kabelfernsehen und Vollpension sind inklusive, die Reiseversicherung zahlt. Nach drei Tagen Bettruhe und sehr vielen voellig realitaetsfernen Speeches at the Republican National Convention that will be transferred to CNN (listen to "hockey mom" Sarah Palin is almost as bad as my salmonella) I'm back reasonably healthy and get on their feet. The trip to the fabulous city of Macchu Pichu, but I step on the train.
As Gerfried Wanker 20 years ago, crossed the Inca Trail in record time and is met with not a soul, the world was in order. Today would have Gerfried less fun and peace. Machu Picchu has become an Touristenhoelle The average annual visit the place daily 2000 gringos. The picture is Machu Picchu Town, an incredibly horrible tourist trap made of concrete, from which you take the bus or on foot to the Ruinen gelangt.
Die Ruinen sind trotz allem immer noch faszinierend. Die Zugfahrt hierher, etwa 70 Kilometer hin und wieder zurueck, kostet uebrigens – in der sechsten (!) Klasse beinahe USD 100 – eine Oberschwester im Spital verdient USD 125 im Monat. Eine Fahrt erster Klasse kommt auf ueber USD 500.
Es geht weiter, in Richtung Bolivien. Meinen alten Hoehenrekord vom Toubkal in Marokko stelle ich hier locker ein: Auf 4.300 Metern Seehoehe faehrt hier der Bus!
Die Grenze von Peru nach Bolivien wird kaum bewacht, und die „Chulitas“, traditionell gekleidete indigene Frauen ueberqueren Here the border with their goods to market.
Isla del Sol, Lake Titicaca, Bolivia: The cheapest hotel rooms so far my journey costs the equivalent of EUR 3 for two people and has a fabulous view. The lake at 3,800 meters above sea level is the highest navigable in the world.
, this bar would have in Europe, probably some supply in Bolivia's coca but no big deal. For the Bolivians and their still-President Evo Morales, a former coca farmer heard that chewing the leaves to live like this daily bread. Hugo Chavez, president of Venezuela, is firmly behind while his friend Evo Morales. „Ich kaue jeden Tag Koka, und schaut mich an!“, sagte der Linksfaschist mit Hang zur Komoedie und praesentiert seinen angespannten Bizeps dem Publikum. Waehrend Peru und Kolumbien, bisher Weltmeister im Kokaanbau und die letzten beiden suedamerikanischen Laender mit engen Verbindungen zur USA ihre Produktion senken, befindet sich Bolivien auf dem Weg zur neuen Koka-Nummer-1 zu werden. Das und die Bemuehungen um die Verstaatlichung der natuerlichen Ressourcen des Landes sind der Hauptgrund fuer die Spannungen zwischen Bolivien und den USA.
Waehrend beim Kauen der rohen Koka-Blaetter nur relativ unerheblich kleine Mengen von Kokain ins Blut gelangen, ist das konzentrierte weisse Pulver fuer die USA ein nicht unerhebliches Problem: Schaetzungen gehen davon aus, dass sich die US-Amerikaner gemeinsam jedes Jahr Kokain um rund, je nach Quelle, 40 bis 70 Milliarden Dollar in ihre Nasen ziehen. Bei den rund 1,2 Millionen (Definition: mindestens ein Mal im Monat) bis 6 Millionen (mindestens ein Mal im Jahr) Kokain-Konsumenten sind das schon erhebliche Pro-Kopf-Ausgaben.
Lima ist schon ohne politische Probleme chaotisch genug. Die hoechstgelegene Haupstadt der Welt (3.600 Meter) hat auch den hoechsten Flughafen (4.000 Meter).
Evo Morales’ Praesidentenpalast: Wie lange werden ihm seine Wachen noch die Treue halten? Der reiche Osten des Landes will sich abspalten, die Mittelschicht ist ebenfalls applied against him. Evo Evo ¿sì o no? is the question.
Another Big Adventure in Bolivia: the Yungas. The mountain bike trail begins at 5,000 meters above sea level, ends after 60 kilometers at 2,600 meters. In 1995, the Inter-American Development Bank was indeed that it was at the track with about 300 deaths per year to the most dangerous in the world. There are now for car traffic but an alternative route, resulting in a substantial relief and greater safety with the result. Nevertheless, the track is still wrong, what adrenaline junkies and crazy as me but not discourage (ironically, still motivated) because descend. Saugeil. This is where the World's Most Dangerous Road, noch asphaltiert, spaeter wie eine Forstrasse mit Abhaengen von mehreren hundert Metern.
Das letzte Opfer, eine junge Franzoesin, hat hier ihre Gedenkstaette. Sie machte einen Fehler, den man hier besser nicht macht: Geradeaus weiterfahren statt rechtzeitig abzubiegen.
Ich ueberlebe unbeschadet und reise zu meiner letzten Destination in Bolivien: Der Salar de Uyuni, die hoechstgelegene und groesste Salzebene der Welt. Hier war einmal ein Meer. Das duerfte aber schon laenger her sein, da der Meeresspiegel mittlerweile rund 3.000 Meter tiefer liegt.
That was almost two months, Latin America and it's time for a change. In a few days I will get into Santiago on the plane and again only to land in New Zealand. Nice that you are there!
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